Höchste Zeit für Ehrlichkeit
20 Mrz
Wird Innsbruck immer hässlicher?
Sprayerattacken sorgen für Ärger der Bevölkerung - Polizei und Politik werden an der Nase herumgeführt - Rudi Federspiel erhöht die Ergreiferprämie auf € 2.000 - die linke, grüne Stadträtin Schwarzl sieht die Sache der Sachbeschädigungen “gelassener” - “Menschen wollen Spuren hinterlassen!”Es vergeht kaum ein Tag in der Stadt Innsbruck, an dem nicht ein Sprayer sein Unwesen treibt und Häuserfassaden oder sonstige Flächen verschandelt. Für die einen ist es eine Kunstform, für die anderen ein Ärgernis, das mit hohen Kosten verbunden ist. Rund 3.400 Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti werden jährlich in Österreich angezeigt. Mehr als zwei Drittel der ermittelten Täter sind jünger als 18 Jahre. „Besonders Jugendliche nutzen Graffiti als Kommunikationsform. Beim sogenannten Tagging werden beispielsweise persönliche Signaturen oder Botschaften gesprüht, die für andere Sprayer eindeutig zuordenbar sind”, sagt Mag. Norbert Blaha, Leiter der Landesstelle Tirol des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Zwar müssen in der Regel die Verursacher für die Entfernung aufkommen - werden die Täter aber nicht gefasst, bleiben Eigentümer, Gemeinden oder Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel auf den Kosten sitzen.
Ärger über Zerstörungswut
Der Innsbrucker Karl Schneider ärgert sich über das Treiben der Sprayer und prangert den Verfall des Stadtbildes an: „Ich habe allein im Stadtgebiet von Innsbruck über 1.000 Fälle von Sachbeschädigung dokumentiert und es geht hier um Schäden in Millionenhöhe. Wer kommt denn für die Kosten auf? Die Stadt wird immer desolater und systematisch verwüstet. Seit Jahren treiben die Sprayer ihr Unwesen und weder Politik noch die Exekutive scheinen in der Lage zu sein, dieser Zerstörungswut ein Ende zu bereiten”, erklärt Karl Schneider, der nun einen offenen Brief an die Bürgermeisterin, an GR Rudi Federspiel, den Landespolizeikommandanten sowie die Staatsanwaltschaft geschrieben hat. In dem Schreiben heißt es: „Innsbruck, du wunderschöne Alpenstadt… ein Volksmusikstück, das längst keinen Anspruch auf Realität mehr hat. Ganz im Gegenteil: Innsbruck ist in der Gesamtheit eine zunehmend desolate Stadt. Innsbruck wird zur „G`stettn” halbwilder, asozialer Horden.”
Polizei reserviert - Politik übt sich in Zweckoptimismus
In Polizeikreisen ist das Problem wohl bekannt, jedoch kann man nicht mit genauem Zahlenmaterial aufwarten. „Wir sprechen hier unter anderem auch von schwerer Sachbeschädigung. Die Beweisführung gestaltet sich jedoch schwierig, da es im Falle der Sprayer keine DNA-Spuren gibt”, so ein Beamter der Kriminalpolizei. GR Rudi Federspiel hat sich den Kampf gegen die Sprayer auf die Fahnen geheftet und eine Ergreiferprämie ausgesetzt: „Ich habe die Prämie auf 2.000,- Euro verdoppelt, denn wir können die Stadt nicht diesen Anarchisten überlassen. Hier geht es um Sachbeschädigung in Millionenhöhe, auf denen die Geschädigten meist sitzen bleiben. Ich spreche hier nicht von legaler Graffiti-Kunst, sondern von Schmierfinken, die das Stadtbild verunstalten”, so Federspiel.
Grünen-Stadträtin Uschi Schwarzl sieht die Situation etwas anders. „Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass es für Hausbesitzer sehr ärgerlich ist und sie sich das nicht gefallen lassen wollen, aber man muss auch nicht alles sofort immer kriminalisieren. Zu einer Stadt gehört auch eine gewisse Gelassenheit sowie Veränderung. Dass Menschen Spuren hinterlassen wollen spielt ebenfalls eine Rolle”, erklärt Stadträtin Uschi Schwarzl .
6 Kommentare zu "Sprayerattacken in Innsbruck!"
Frau Schwarzl, Sie ticken wirklich nicht mehr richtig!!! Sie haben ja schon richtig grüne Herzchen in den Augen vor lauter linker Sozialromantik!
Ich würde bei Ihrer Lockerheit und Gelassenheit die Sprayer doch einladen, Ihr schmuckes Häuschen in der Lohbachsiedlung zu “verschönern” - und dazu könnten Sie vielen “armen Wirtschaftsflüchtlingen” noch Unterschlupf bieten! Das wäre eine echte Ansage - nicht nur reden!
der grüne linke gebi mair plädiert dafür graffitis und tags nicht nur nach ihrer ästehtischen qualität zu beurteilen sondern alsdas zu verstehen was sie sind kommunikation,interaktion,aneigung,kreativität,zerstörerisches potential
die geisteshaltung derlinken ist nicht mehr zu verstehen,der volksmund sagt die sind einfach durchgeknallt
sie sind mehr sie sind für mich am weg in die anarchie
sie sind gefährlich.
Diese Kommentare sprechen für sich. Wenn man dabei bedenkt, dass Rudi diese Problematik seit mehr als 20 Jahren immer wieder anspricht und aktiv versucht, gegenzusteuern, muss man sich schon überlegen, ob diese, die Bevölkerung bis aufs Blut ärgernden Vorkommnisse, nur deshalb von den Stadtpolitikern ignoriert werden, weil sie eben alles, pauschal, was von Rudi Federspiel kommt, in ein schiefes Licht stellen, obwohl die Menschen eigentlich die Ansichten Herrn Federspiels vertreten, sich aber nicht trauen, diese Dinge offen anzusprechen.
Aber ! Es gibt ja wieder mal Wahlen und dann werden diese Menschen vielleicht doch erkennen, wer in dieser Stadt die Interessen der darin lebenden Bürger, die noch wissen, was Disziplin und Anstand ist, vertritt.
Generell haben die Veröffentlichungen in sachen Sprayer zu einem riesigen Echo geführt:
letzten Schätzungen zufolge handelt es sich um etwa 15.000 Sachbeschädigungen (nichts anderes ist diese kriminelle Vorgangsweise).
GR Rudi Federspiel und mit Vorbehalten BGM Zach - die sich auf öffentl. Gebäude bezieht - haben von den Angeschriebenen positiv und aktiv reagiert.
Die Sicherheitsdirektion für Tirol will noch Bescheid geben (Auskunftspflichtgesetz).
Die Staatsanwaltschaft hat das “Verfahren einegstellt, da die Dinge amtbekannt sind….!” Man bedenke: bekannt, deshalb wird einegstellt?? Was diesen eine Anzeige meinerseits wg. Verdacht des Amtsmissbrauchs bei der Justizmninsterin einbrachte.
Eingeschalten hat sich auch die Landes-Volksanwaltschaft für Tirol. Willi von den Grünen. 3 Hausverwaltungen, die tlw. Uschi Schwarzl klagen wollen. Und: einige Leute, die sich nach der Adresse von Schwarzl erkundigt haben, jenem roten Häuschen in der Lohbachsiedlung.
Viel Beifall fand die Verdoppelung der Ergreiferprämie durch Ruidi Federspiel.
An die werte überarbeitete Polizei: frei nach dem Motto: aussi aus die Stauden (verrauchte Wachzimmer) und Augerln auf - nicht wegschauen!
Generell muss gesagt werden, dass mit einem Spray auf fremdes Eigentum losgehen einer Sachbeschädigung gleichkommt und zwar ohne “Wenn und Aber”.
Den Schaden für die Kosten der Beseitigung von Schmierereien trägt nämlich der sogenannte Eigentümer, gleich ob eine Einzelperson oder wir alle.
Denn eines ist klar - Schmierereien auf öffentlichen Gebäuden müssen auf Kosten unser aller Steuerzahler entfernt werden.
Daher geht das Thema letztendlich auch alle an und nicht zuletzt deshalb gibt es auch öffentliche Graffitiflächen, die den Künstlern/innen zur Verfügung stehen.
Für Leute die unter dem Deckmantel Graffiti, wer weiß mit welcher absurden Schadenfreude anderen Menschen Schaden zuführen, haben wir von der “Liste Rudi Federspiel” kein Verständnis und bewegen wir uns damit ganz bewusst auf der Seite des Rechtes und der Ordnung und was noch wichtiger ist auf der Seite unserer Bürger/innen!
Euer
Hermann Weiskopf
Wie es auch geht, zeigt Singapur. Diesen Stadtstaat als gutes Beispiel zu nennen, ich weiß, ist problematisch. Trotzdem -die Touristen finden es jedenfalls nicht schlecht, von diesen schrecklichen Schmierereien verschont zu werden. Ähnliches gilt für das Bekleben von Laternenmasten, Telefon- und Stromkästen etc. mit dummen bis (meist links-)radikalen Aufklebern und die Verschandelung des Bodens mit Kaugummi. Einfach hart durchgreifen. Leider ist dies kein europäisches Politikverständnis (mehr). Die Erwischten sollten sehr schnell zu Arbeitsleistung für die Allgemeinheit verurteilt werden. € 2.000 “Fangprämie” reichen dabei aber nicht. Kann die Stadt nicht den wirklichen Spray-Künstlern große Flächen zur Verfügung stellen?
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