Blog von Rudi Federspiel

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ÖBB-Fahrgäste beschweren sich über aggressive Nordafrikaner: „Lasst uns ohne Angst auf die Züge warten!”

 Angehörige von Randgruppen und Drogendealer verängstigen die Pendler und ÖBB-Fahrgäste am und im Innsbrucker Hauptbahnhof.

Innsbruck - „Wir Pendler fühlen uns am Innsbrucker Hauptbahnhof nicht wohl, wenn wir auf den Zug warten. Die meisten von uns haben ganz einfach Angst”, beschwert sich ein Oberländer Fahrgast über die jüngste Entwicklung in der Halle und auf den Bahnsteigen. Der Pendler räumt durchaus ein, dass die Situation durch die intensiven Polizeikontrollen kurzfristig entschärft werden konnte: „Seit etwa vier Wochen tauchen aber wieder massiv Dealer in der Halle des Hauptbahnhofs auf.”

Der Zeuge kann den Ausdruck „massiv” auch in Zahlen fassen: „Am 2. März gegen 18.50 Uhr befanden sich von mir gezählte 26 Nordafrikaner in der Bahnhofshalle, am folgenden Tag waren‘s etwa zehn. Mir verschlug‘s beinahe die Sprache, als zwei der Dealer neben mir ihr Geschäft abwickelten, indem sie zwei jungen Männern ungeniert Drogen verkauften.”

Der Zeuge beanstandet auch das aggressive Verhalten der Nordafrikaner gegenüber den Fahrgästen: „Es wird nicht um eine Zigarette gebeten, es heißt vielmehr ,Du gibst mir eine Zigarette, ich will jetzt rauchen‘.” Der Oberländer bemängelt außerdem die häufig fehlende Polizeipräsenz.

ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel kennt das Problem: „Stimmt schon, vor etwa sechs Wochen waren wieder mehr Nordafrikaner am Bahnhof. Wir führen laufend Gespräche mit der Polizei, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern, und nehmen die Anregungen und Ängste der Fahrgäste sehr ernst.”

Die Beschwerde des Pendlers ist für Gemeinderat Rudi Federspiel kein Einzelfall:
“Täglich regen sich bei mir bis zu 10 Leute über die Dealer in den Bussen, im O-Dorf, Hauptbahnhof, Bogenmeile mit Dreiheiligen oder nächtens Museumstrasse auf. Die Polizei tut zu wenig, die Cobra ist gar nicht präsent und die Bevölkerung wird von allen Seiten mit Ausnahme der Staatsanwaltschaft falsch über die Sicherheitslage informiert”. Federspiel fordert erneut, dass kriminelle Ausländer nach der Haftentlassung abgeschoben werden.

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  • Wird Innsbruck immer hässlicher?

    Sprayerattacken sorgen für Ärger der Bevölkerung - Polizei und Politik werden an der Nase herumgeführt - Rudi Federspiel erhöht die Ergreiferprämie auf € 2.000 - die linke, grüne Stadträtin Schwarzl sieht die Sache der Sachbeschädigungen “gelassener” - “Menschen wollen Spuren hinterlassen!”Es vergeht kaum ein Tag in der Stadt Innsbruck, an dem nicht ein Sprayer sein Unwesen treibt und Häuserfassaden oder sonstige Flächen verschandelt. Für die einen ist es eine Kunstform, für die anderen ein Ärgernis, das mit hohen Kosten verbunden ist. Rund 3.400 Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti werden jährlich in Österreich angezeigt. Mehr als zwei Drittel der ermittelten Täter sind jünger als 18 Jahre. „Besonders Jugendliche nutzen Graffiti als Kommunikationsform. Beim sogenannten Tagging werden beispielsweise persönliche Signaturen oder Botschaften gesprüht, die für andere Sprayer eindeutig zuordenbar sind”, sagt Mag. Norbert Blaha, Leiter der Landesstelle Tirol des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Zwar müssen in der Regel die Verursacher für die Entfernung aufkommen - werden die Täter aber nicht gefasst, bleiben Eigentümer, Gemeinden oder Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel auf den Kosten sitzen.

    Ärger über Zerstörungswut
    Der Innsbrucker Karl Schneider ärgert sich über das Treiben der Sprayer und prangert den Verfall des Stadtbildes an: „Ich habe allein im Stadtgebiet von Innsbruck über 1.000 Fälle von Sachbeschädigung dokumentiert und es geht hier um Schäden in Millionenhöhe. Wer kommt denn für die Kosten auf? Die Stadt wird immer desolater und systematisch verwüstet. Seit Jahren treiben die Sprayer ihr Unwesen und weder Politik noch die Exekutive scheinen in der Lage zu sein, dieser Zerstörungswut ein Ende zu bereiten”, erklärt Karl Schneider, der nun einen offenen Brief an die Bürgermeisterin, an GR Rudi Federspiel, den Landespolizeikommandanten sowie die Staatsanwaltschaft geschrieben hat. In dem Schreiben heißt es: „Innsbruck, du wunderschöne Alpenstadt… ein Volksmusikstück, das längst keinen Anspruch auf Realität mehr hat. Ganz im Gegenteil: Innsbruck ist in der Gesamtheit eine zunehmend desolate Stadt. Innsbruck wird zur „G`stettn” halbwilder, asozialer Horden.”

    Polizei reserviert - Politik übt sich in Zweckoptimismus
    In Polizeikreisen ist das Problem wohl bekannt, jedoch kann man nicht mit genauem Zahlenmaterial aufwarten. „Wir sprechen hier unter anderem auch von schwerer Sachbeschädigung. Die Beweisführung gestaltet sich jedoch schwierig, da es im Falle der Sprayer keine DNA-Spuren gibt”, so ein Beamter der Kriminalpolizei. GR Rudi Federspiel hat sich den Kampf gegen die Sprayer auf die Fahnen geheftet und eine Ergreiferprämie ausgesetzt: „Ich habe die Prämie auf 2.000,- Euro verdoppelt, denn wir können die Stadt nicht diesen Anarchisten überlassen. Hier geht es um Sachbeschädigung in Millionenhöhe, auf denen die Geschädigten meist sitzen bleiben. Ich spreche hier nicht von legaler Graffiti-Kunst, sondern von Schmierfinken, die das Stadtbild verunstalten”, so Federspiel.

    Grünen-Stadträtin Uschi Schwarzl sieht die Situation etwas anders. „Ich habe natürlich Verständnis dafür, dass es für Hausbesitzer sehr ärgerlich ist und sie sich das nicht gefallen lassen wollen, aber man muss auch nicht alles sofort immer kriminalisieren. Zu einer Stadt gehört auch eine gewisse Gelassenheit sowie Veränderung. Dass Menschen Spuren hinterlassen wollen spielt ebenfalls eine Rolle”, erklärt Stadträtin Uschi Schwarzl .

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  • Veröffentlicht in: Innsbruck, Szene
  • Als Begründer des Innsbrucker Bergsilvesters, das nun zum 15. Male stattfand, bin ich froh, daß in den letzten Jahren mehr Besinnung statt Alk und Böller Einzug gehalten hat - eben ein friedliches Miteinander und “Hinüber-Feiern” ins Neue Jahr von Einheimischen und Gästen aus aller Welt! Mein “Baby” hat am
    31. Dezember 1994 das Licht der Welt erblickt und ist nun groß geworden. Und ich freue mich, dass der Innsbrucker Bergsilvester lebt und eine beeindruckende Großveranstaltung geworden ist, die nicht nur viel Flair bietet, sondern unsere Stadt und Wirtschaft nochmals am Ende des Jahres so richtig belebt! Denn enstanden ist die Idee eigentlich zu meiner Zeit als Tourismus-Stadtrat, als die Hotelbetten in Innsbruck und Umgebung Ende Dezember vielleicht zu einem Drittel belegt waren, und ich italienische Gäste auswärts zum Silvester-Feiern schickte, da sich in Innsbruck damals überhaupt nichts abspielte.

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